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2200 Besucher kamen in diesem Jahr nach Oberaudorf, ein Besucherzuwachs von 10 Prozent. Damit waren die 10. Musikfilmtage - obwohl beide Open-Air-Aufführungen wegen Unwettern abgebrochen werden mussten – ein voller Erfolg.  Der von ARRI mit 1000 € dotierte Publikumspreis ging an die Schweizer Produktion "Unerhört Jenisch"

Zu den vielen Highlights gehörte „No Land‘s Song“ von Ayat Najafi, der vom Regisseur persönlich vorgestellt wurde und die Jubiläumsausgabe, die in Anwesenheit von Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und stellvertretende Ministerpräsidentin, am Mittwochabend eröffnet wurde. 18 aktuelle nationale und internationale Dokumentar- und Spielfilme kamen in den folgenden Tagen zur Aufführung.

Damit ist es den Machern rund um Festivalleiter Markus Aicher wieder gelungen, die wichtige Rolle des Festivals im bayerischen Inntal als Plattform für hochwertige Filme zum Thema Musik zu festigen.

Wie in den letzten Jahren läutete der Frühschoppen im Gasthaus Waller in Reisach am Sonntag den Abschluss des Musikfilmfestivals ein. Zahlreiche prominente Filmschaffende und Musiker haben hier in der  rustikalen Wirtsstube bereits mit Festivalleiter Markus Aicher diskutiert, darunter Gisela Schneeberger, Maximilian Brückner, Brigitte Hobmeier, Joseph Vilsmaier, Dominik Graf oder Georg Ringsgwandl und Klaus Doldinger. In diesem Jahr unterhielten sich Schauspieler August Zirner, Drehbuchautor Fred Breinersdorfer und der Geschäftsführer des FilmFernsehFonds Bayern, Prof. Dr. Klaus Schaefer, über Musik und Film. Unter den interessierten Gästen: TV-Star Alexander Held („München Mord“), Toni Schmid („Ganz große Oper“) und mehrere Festivalchefs.

„Musik ist im Film extrem wichtig – und ein Festival, das sich mit Musik beschäftigt wie Oberaudorf sollte noch größer sein!“ So eröffnete Fred Breinersdorfer gleich die Diskussion und erntete viel Applaus für seine Aussage. Dazu gehören viele gute Filme mit Fokus auf Musik. Für die Förderung dieser Werke sind in Bayern Klaus Schaefer, der Chef des FFF und sein Vergabegremium zuständig. „Wir sind natürlich auch für das Genre Musikfilm offen und haben in den 22 Jahren unseres Bestehens einige mit auf den Weg gebracht. Es gibt keine thematischen No-Gos, wir reagieren auf die Vorschläge der Kreativen.“ Den vielfältigen Ansprüchen des Mediums Film steht Schauspieler August Zirner offen gegenüber: „Ich habe mich schon oft von den Drehbüchern und ihrer Umsetzung überraschen lassen. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit für gute Qualität, das einzige wofür man bürgen kann ist das eigene Engagement.“

Mit ausverkauften Sälen, begeistertem Publikum und zahlreicher Prominenz aus der Filmbranche haben die Musikfilmtage Oberaudorf ihr Jubiläum würdig begangen – und können sich „mindestens auf die nächsten zehn Jahre“ freuen - wie Bayerns Medienministerin Ilse Aigner bei ihrer Eröffnungsansprache 

wünschte.

Großer Andrang beim Open Air von La La Land gestern Abend im Kurpark Oberaudorf. Leider musste die Vorführung nach circa 70 Minuten aufgrund einer Unwetter Warnung für das Obere Inntal von den Veranstaltern aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Wir spielen La La Land daher nochmals am Sonntag, den 9. Juli um 13:00 Uhr im Kursaal Oberaudorf. Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

Mit dem Film „No Land‘s Song“ von Ayat Najafi wurden am Mittwoch die 10. Musikfilmtage Oberaudorf eröffnet. Fünf Tage lang zeigt das Festival im Voralpenland Filme rund um das Thema MusikAls Ehrengast konnte Festivalleiter Markus Aicher bei der Auftaktveranstaltung die stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner begrüßen, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und Stellvertretende Ministerpräsidentin. 

Ihr war es „eine Herzensangelegenheit“, mit ihrem Besuch die Wichtigkeit des Festivals zu unterstreichen.„Sie haben eine echte Erfolgsstory geschrieben“, gratulierte Bayerns Medienministerin in ihrer Eröffnungsrede. „Das macht unser Land aus: Dass Menschen nicht nur konsumieren sondern sich selbst auch einbringen.“ Der bayerische Staat habe die kulturelle Bedeutung der Filmwirtschaft längst erkannt und im letzten Jahr die Filmproduktion mit 36 Mio. Euro gefördert. „Das ist die Grundlage um Filme zeigen zu können und Filmfeste überall in Bayern auch abseits der Hauptstadt zu unterstützen“, so Landespolitikerin Aigner, „das ist sehr gut investiertes Geld“.

Ein Jahrzehnt Musikfilmfest – darauf kann Festivalleiter Markus Aicher zu Recht stolz sein. „Wir haben mit dem Musikfilmfestival eine Marke etabliert, auch eine touristische. Denn die Gäste nehmen jenseits des filmischen Kulturerlebnis auch ein Stück Oberaudorf mit nach Hause.“ 

Den Auftakt des fünftägigen Festivals machte der von Dokumentarfilm „No Land‘s Song“ von Ayat Najafi. Der Filmemacher begleitete seine Schwester, die Komponistin und Musikerin Sara Najafi, bei ihrem Kampf, der weiblichen Stimme im Iran wieder Gehör zu verschaffen. Denn Frauen im Iran ist es seit der Revolution 1979 verboten, öffentlich vor Männern ein Solo zu singen. Sara Najafi wollte mit diesem repressiven Gesangsverbot brechen. Sie organisierte mit zwei Sängerinnen ein Konzert, zu dem sie auch drei Kolleginnen aus Frankreich einlud. Über alle kulturellen Unterschiede hinweg verwirklichten die sechs Frauen ihren Traum.

Beim Filmfest München fand der wieder der Empfang des Bolzano Filmfestivals Bozen statt. Das Partnerfestival der Musikfilmtage Oberaudorf stellte bei Südtiroler Wein und Brotzeit seine neuen Programmpläne und den Termin für 2018 vor: 10. bis 15. April 2018.

Das Programm der 10. Musikflmtage in Oberaudorf steht. Freuen Sie sich auf spannende Kinotage vom 5. bis 9. Juli 2017. Ab sofort können Sie Ihre Eintrittskarten entweder direkt bei der Touristinfo in Oberaudorf im Vorverkauf erwerben, oder hier über unsere Homepage Ihre gewünschten Tickets reservieren.

München, 19. Januar 2017 - Bei den 10. Musikfilmtagen Oberaudorf (5.-9.7.2017) haben erstmals Studierende der HFF München die Möglichkeit, ihre Produktionen in der grenznahen Region dem Publikum zu präsentieren. Das Festival räumt der HFF einen Programmplatz ein, der in beiderseitiger Absprache mit passenden Filmen bespielt wird. "Wir freuen uns, den jungen Talenten der Branche diese Chance zu geben und sind gespannt auf ihre Ideen. Auch die Musikfilmszene profitiert von den frischen Umsetzungen der Filmstudentinnen und Studenten“, so Festivalleiter Markus Aicher, von dem diese Initiative ausging.

 Die Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) München ist in diesem Jahr erstmals als Partner der Musikfilmtage Oberaudorf mit einem eigenen Programm vertreten. Mehrere Filme von Studierenden und Alumni, deren Thema die Musik in all ihren Facetten ist, werden auf dem Programm des Filmfestivals stehen. HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz geht damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer größeren bayernweiten Aufmerksamkeit für studentische Arbeiten.
 
„Musikfilme sind ein interessantes und nachgefragtes Genre, sagt Markus Aicher. „Das ist eine Erfahrung, die man auch in Oberaudorf in den letzten zehn Jahren immer wieder erleben konnte.“ Welchen Stellenwert sich die Musikfilmtage in der bayerischen Festivalszene in dieser Zeit erkämpft haben, zeigt sich nicht nur an den jährlichen, steigenden Besucherzahlen (2016: über 2000). Film- und Kulturschaffende lieben die entspannte Atmosphäre im bayerischen Inntal, das Publikum nimmt die gelungene Auswahl aus Dokumentar- und Spielfilmen, von Klassik über Rock und Jazz bis zur experimentellen Blasmusik, begeistert an. 
 
Die 10. Musikfilmtage Oberaudorf finden von 5. - 09. Juli 2017 statt und werden von der Gemeinde Oberaudorf, dem Landkreis Rosenheim, dem Bezirk Oberbayern, dem Bayerischen Wirtschafts- und Medienministerium und zahlreichen Sponsoren und Förderern unterstützt.

 

 

 

 

 

 

Der erster Publikumspreis der Musikfilmtage Oberaudorf ging dieses Jahr an die Macher des Dokumentarfilms "The Musik Of Strangers: Yo-Yo Ma And The Silk Road Ensemble". Den Preis überreichten Elisabeth und Markus Aicher jetzt im Foyer des Münchner Arri Kinos an die galizische Musikerin Christina Pato (Silk Road Ensemble) und Christoph Ott, Verleihchef NFP.

 

 

 

 

 

 

 

 Staatsminsterin Ilse Aigner plant schon jetzt ihren Besuch bei den 10. Oberaudorfer Musikfilmtagen. Sie wolle die Jubiläumsveranstaltung im bayerischen Inntal eröffnen, so Aigner bei einem Empfang in München.

 

 

 

 

 

 

 

 

Termin der Musikfilmtage 2017

 

Liebe Freunde der Musikfilmtage Oberaudorf,

nach dem Festival ist vor dem Festival.

 

Also geben wir jetzt den Termin der Musikfilmtage für 2017 bekannt.

 

Vom    5. bis 9. Juli    gibt es wieder Musikfilme in Oberaudorf zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

Festivalleiter Markus Aicher, Georg Ringsgwandl, Hans Steinbichler, 1. Bgm Hubert Wildgruber v.l.n.r. (Foto: Reban)

 

Außergewöhnliche Filme, begeisterte Besucher und eine wunderbare Atmosphäre:

Großer Erfolg für die 9. Musikfilmtage Oberaudorf 2016, erneut rund 2000 Besucher!

Publikumspreis für "The Music of Strangers: Yo-Yo Ma And The Silk Ensemble"! 

Trotz herrlichem Sommerwetter und starker Konkurrenz durch die Fußball-EM verzeichnete das Musikfilmfestival in seinem 9. Jahr einen weiteren Besucherzuwachs. Rund 2000 Besucher kamen an fünf intensiven Festivaltagen zu Filmen rund um Musik und den Rahmenveranstaltungen. Zu den vielen Highlights gehörten der Eröffnungsfilm „The Music Of Strangers: Yo-Yo Ma And The Silk Road Ensemble“ des Oscarpreisträgers Morgan Neville, Amy Bergs Dokumentarfilm "Janis: Little Girl Blue“ über Janis Joplin sowie "Ein letzter Tango" von German Kral, die in den warmen Nächten auf dem ausverkauften Open Air Areal im Kurpark mitten in Oberaudorf für großen Beifall sorgten.

Den Machern rund um Festivalleiter Markus Aicher gelang es in diesem Jahr ganz besonders gut, sehenswerte Produktionen von großer Vielfalt ins bayerische Inntal zu holen. Von Bach bis Brass Band-Musik, von Rock bis Kehlkopfgesang: Es ging um Musik, aber auch um Flucht, Heimatlosigkeit, Liebe und Leidenschaft. „So viele Filme gab es hier noch nie zu sehen. Wir haben das ganze Jahr gesichtet und verhandelt, um das beste Programm zusammenzustellen“, zeigte sich Markus Aicher zufrieden. 20 aktuelle nationale und internationale Dokumentar- und Spielfilme kamen zur Aufführung, zum Teil vor dem offiziellen Kinostart. Begeistert angenommen wurde auch die neue, vierte, Spielstätte im Gasthaus zum Brünnstein. Und noch eine Neuerung gab es dieses Jahr: Das Publikum konnte erstmals seinen Lieblingsfilm des Festivals küren. Die Besucher beteiligten sich rege, gewonnen hat „The Music Of Strangers: Yo-Yo Ma And The Silk Road Ensemble“.

Festivalleiter Markus Aicher lud am Sonntag zum traditionellen Frühschoppen mit Publikumsgespräch – bei freiem Eintritt - ins Gasthaus Waller in Reisach. Seine Gäste: Regisseur Hans Steinbichler („Das Tagebuch der Anne Frank“) und der bayerische Komponist und Musiker Georg Ringsgwandl. In der urigen Wirtsstube gaben die beiden Eingeladenen tiefe Einblicke in ihre Künstlerseelen und sprachen mit Aicher über die Verbindung zwischen Musik und Film. „Ich bin etwas pathetisch veranlagt und brauche ein Korrektiv, was die Musikauswahl in meinen Filmen angeht“, so Hans Steinbichler lächelnd, „das Publikum mag die Musik darin meistens lieber als die Kritiker.“ „Ich habe einen Heidenrespekt vor der Gattung Film“, gab Georg Ringsgwandl seinerseits zu, der schon einige Angebote hatte, einmal dem Filmfach näher zu kommen. „Einen guten Film zu machen ist eine Lebensaufgabe, das machst du nicht einfach mal, weil du bekannt und ein guter Musiker bist.“

In den vergangenen neun Jahren hat sich das Musikfilmfest vom Geheimtipp zu einem festen Bestandteil der bayerischen Festivalszene entwickelt. 2017 feiern die Musikfilmtage Oberaudorf ihre zehnte Ausgabe. Ein Jubiläum, auf das man sich jetzt schon freuen kann.