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Über 2300 Zuschauer, außergewöhnliche Musikfilme und singendes Publikum

Hervorragende Bilanz für die Musikfilmtage Oberaudorf 2018: Mit den Stargästen Senta Berger, Michael Verhoeven und Herbert Pixner sind am Sonntag Abend die 11. Musikfilmtage Oberaudorf zu Ende gegangen. Es waren fünf Tage mit vielen Begegnungen zwischen angereisten Filmschaffenden und regionalem Publikum sowie einer ausverkauften Open Air- Vorstellung des Musical-Filmhits „Mamma Mia“ von 2008 in mitreißender Karaoke-Version. Der diesjährige Publikumspreis ging an die BR/Arte Kooperation „Die Seele der Geige“.

20 aktuelle deutsche und internationale Dokumentar- und Spielfilme gab es in diesem Jahr zu entdecken. Das Kurhaus am Dorfplatz in Oberaudorf fungierte als kleines Festivalzentrum. Auch die anderen Spielstätten, das Kloster Reisach, das Gasthaus zum Brünnstein und der Kurpark für die Open Air Vorstellung wurden sehr gut angenommen. Über 2300 Besucher zählten die Macher in diesem Jahr. Festivalleiter Markus Aicher: „Es ist ein toller Erfolg für die Musikfilmtage – so viele Zuschauer trotz Fußball-WM und einer ausgefallenen Open Air Vorführung!“

Auch eine Weltpremiere gab es im bayerischen Inntal zu feiern: „What the Fuck is Heimat“. Das Regie-Trio Christoph Wittmann, Florian Heinhold und Tobias Henkenhaf hat die bayerische Kabarett-Volksmusik-Band „DaHuawadaMeierundI“ auf ihrer Reise durch Irland mit der Kamera begleitet. Ein besonderes Highlight war die Open-Air-Vorführung am Samstag Abend im Kurpark. Viele Gäste ließen sich bei der Sing-along-Version des Kinoklassikers „Mamma Mia“ von der guten Laune und den ABBA-Hits anstecken und sangen mit. Zum zweiten Mal wurde auch gemeinsam mit ARRI der Publikumspreis vergeben, dotiert mit 1000 €. Der Sieger „Die Seele der Geige“ wurde vom Publikum aus allen auf dem Festival gezeigten Filmen gewählt.

Die Filmfans konnten nicht nur die ausgewählten Musikfilme sehen, sondern auch die Macher dahinter treffen. Regisseur Benedikt Schulte stellte seinen Eröffnungsfilm „Die Seele der Geige“ persönlich vor. Dokumentarfilmerin Marie Reich kam nach Oberaudorf und brachte zudem

den Star ihres Filmporträts mit: den berühmten Schlager- und Filmmusikkomponisten Christian Bruhn.  Barbara Weber – schon einmal in Oberaudorf zu Gast mit  „Kofelgschroa“ – stellte ihr Porträt über den Musiker Herbert Pixner („Herbert Pixner – Welche Volksmusik meinen Sie“) vor. Ebenfalls zum zweiten Mal besuchte Filmemacher Georges Gachot („Wo bist du, João Gilberto“) das Festival. Außerdem auf der Gästeliste: Regisseurin Yasemin Samdereli („Die Nacht der Nächte“), Produzentin Milena Fessmann („Conny Plank – The Potential of Noise“) und Regisseur Victor Grandits („Martin Grubinger – Zwischen den Welten“). Zur Kurzfilm-Sondervorstellung im Gasthaus zum Brünnstein begrüßte Festivalleiter Markus Aicher die beiden Kurzfilmregisseur*innen Maya Duftschmid („Blaupause“) und Albert Meisl („Der Sieg der Barmherzigkeit“).

Ein besonderes Erlebnis war in diesem Jahr der „Musikfilm-Frühschoppen“ im Gasthof Waller in Reisach. Zu Gast bei dem das Gespräch moderierenden Festivalleiter Markus Aicher: Schauspielerin Senta Berger, ihr Ehemann, Regisseur Michael Verhoeven („Das schreckliche Mädchen“), und der Südtiroler Ausnahmemusiker Herbert Pixner.

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